Archive for October, 2007

Slang

Tuesday, October 30th, 2007

Schöne Meldung bei o2online:

o2 slang

Musiktipp des Tages: The Hives - The Black and White Album (okay, eigentlich der Tipp von gestern, da aber nicht gepostet).

Heute Abend / morgen früh gibt es die Snack-Bilder. Heute Nacht hätte ich übrigens fast nicht schlafen können, weil ich kurz vorher das neue ICQ-Bild von der Nele gesehen habe, mit dem sie sich für die Rolle des Grusel-Mädchens in “The Ring 4″ bewerben möchte. Leider nicht hier auf dem Laptop, wird auch nachgereicht.

Früher

Monday, October 29th, 2007

Am vergangenen Freitag kündigte an, frischen Content gäbe es “heute Abend” - das war offensichtlich gelogen, deswegen gibt es ihn schon heute Mittag!

Heutiges Thema: Meine geschickte Shop- & Snack-Strategie!

Wer mich kennt, weiß, dass ich bislang nicht gerade sparsam gelebt habe. Erschreckend, aber wahr: jetzt habe ich Geld - und gebe weniger aus! Und das mehr oder weniger durch Zufall. Grundlage davon ist meine Angewohnheit, einmal am Tag einkaufen zu gehen. Früher in Mannheim habe ich es sogar so praktiziert, dass ich morgens vor und abends nach der Arbeit im Lidl an der Haltestelle eine Flasche Wasser (und abends random Snacks) gekauft habe.

Hier in Hamburg liegt direkt gegenüber vom Bürokomplex ein riiiiiiesen großer Real. Und da bin ich durch Zufall auf ein Fach im Kühlregal gestossen. Das mit den reduzierten Sachen. Wegen Mindesthaltbarkeitsdatum. Iiiiiiiiiiih.

Vermutlich wissen das nicht allzu viele, aber ich bin in Sachen MHD geradezu paranoid! Allerdings interessierte mich die Fertigpizza von Weight Watchers dann doch, so dass ich einen zweiten Blick riskierte.

Alles in dem Kühlregal ist 50% billiger und noch mindestens zwei Tage haltbar. Da ich es ohnehin 15 Minuten später reinsnacke, ist das also noch im Rahmen.

Und das Beispiel WW-Pizza (übrigens das aller-ALLER-allerletzte!) zeigt, was man dort findet: Zeug, was der Average-Konsument halt nicht kaufen mag und was deswegen zu viel da ist. Für den aufgeschlossenen Gourmet-Snacksperten wie mich ein gefundenes Fressen (hahaha, diese Wortspiele!!).

So erkunde ich jetzt jeden Tag Sachen, die man sich normalerweise nie kaufen würde, und das natürlich bilig billig! Auf die Qualität verzichten muss man da nämlich nicht, weil das meiste für viele Leute unattraktiv ist, weil normal zu teuer. Man muss nur die anfängliche Scham überwinden, an der Kasse wie ein ALG-II-Empfänger mitleidig belächelt zu werden!

Bilder von Beispiel-Snacks folgen!

Neuen Content..

Friday, October 26th, 2007

..gibt es heute Abend. Für alle Magic-interessierten Leser hier der Hinweis, dass ich diesbezügliche Inhalte auf mtgblogs.de/tmm outgesourcet habe. Dann bleibt der Rest verschont und es lesen vermutlich ein paar Leute mehr als hier ;-)

Ich dämliches Affe!

Monday, October 22nd, 2007

Folgendes Problem: Wie gestern schon beschrieben wird am Donnerstag mein erstes Gehalt überwiesen. Halt leider auf das alte Konto bei der Sparkasse SÜW.

Jetzt fragt sich Klein-Tim, wie er denn das Geld von dem Konto auf das neue Konto bei der Haspa bewegt. Online-Banking geht nicht, weil keine Daten hier. Gesucht ist ein Trick, mit dem ich das Geld aus Essingen nach Hamburg transferiere, ohne dass ich oder ein Schriftstück die Hansestadt verlassen müssen..

Die Lösung ist gar nicht so kompliziert, ich musste mich dafür aber vom Vertreter meines Bankberaters zurückrufen lassen..

Kommt ihr drauf? Und nicht schummeln und Hr. Kern anrufen!!

5% mehr Geld!

Monday, October 22nd, 2007

Am Samstag hat mich mein Papa angerufen, um mir mitzuteilen, dass meine erste Gehaltsabrechnung da wäre.

Da hab ich mich mal flott gefreut, war dann aber über die Netto-Entlohnung etwas enttäuscht, weil mir mal andere Werte vorgerechnet wurden (nicht vom Arbeitgeber, sondern von sonst jemandem).

Aber so Fuchs wie ich bin, hab ich natürlich direkt mal Optimierungspotenzial identifiziert:

1. Kirchensteuer
2. Krankenkasse

Es ist einfach unfassbar. Irgendwie bekommt man ja immer erzählt: “Ja, sooo viel ist die Kirchensteuer ja nicht, die paar Euro im Monat..” Sind ja nur 61,15. Dann geht das ja. ODER HALT AUCH GAR NICHT!! Unfassbar, das sind über 700 Euro im Jahr! Morgen früh geht es rein ins Standesamt und raus aus der Kirche.

Nachdem ich im Kopf überschlagen habe, dass meine Krankenkasse offenbar 16,3% (!!!) kostet, war ich leicht schockiert und habe meinen VVmV (Versicherungs-Vertreter meines Vertrauens) Karsten B. kontaktiert. Am Sonntag hat er mich dann während seinem Online-Pokerturnier kompetent beraten, mir sogar glaubhafte Argumente geliefert, warum sein Landen tatsächlich ein guter Laden ist. Wenn man aber wie ich nie krank ist und auch sonst jeden Kontakt zu Ärzten vermeidet, ist ein tolles Leistungspaket halt nicht so attraktiv. Während die D. von mir anscheinend doch nur 14,5% will, wäre die K. mit 13,9% schon attraktiver. Während er mich so über die Schiebereien und suspekten Machenschaften anderer Krankenkassen in Kenntnis setzt, stellt er fest, dass das Telefonieren mit mir anscheinend recht einträglich ist, da er sich zwischenzeitlich Platz 3 von >400 sichert.

Am Ende kamen wir dann zum Schluss, dass das attraktivste für mich wohl eine billig billig Krankenkasse mit niedrigstem Beitragssatz und irgendeinem Leistungspaket ist. Die IKK-Direkt zum Beispiel. 12% Beitragssatz, der Rest ist mir egal. Gewechselt wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt, gespart werden 42,28 Euro pro Monat.

Was lernen wir daraus?

Das Ganze mit richtig Arbeiten und Geld verdienen ist immer noch sau kompliziert, aber wenn man es ein bisschen clever anstellt, kann man einfach mal über 100 Euro mehr pro Monat verdienen..

Unfassbar?!

Thursday, October 18th, 2007

Ich habe es gerade geschafft, im Büro meinen Mitarbeiterausweis zu verlieren. Es ist eigentlich unmöglich, aber offenbar doch wahr.

 Es muss nach der Mittagspause passiert sein, weil ich noch damit ins Bürogebäude reingekommen bin. Wäre ich jetzt danach in einem Zustand geistiger Umnachtung durch die 22 Stockwerke gerannt und hätte mit Ausweisen um mich geworfen - okay. Aber der einzige Bereich, in dem ich tatsächlich den Ausweis verlieren konnte, erstreckt sich von meinem Schreibtisch bis zum Postschrank, was so etwa 30 Meter Distanz sind. So weit habe ich das rekonstruieren können.

Aber weg ist er trotzdem. Und niemand hat ihn gesehen. Ärgerlich auch, weil da die Catering Card drauf war und die mit noch X Euro beladen war. Fromagized!

Wenigstens habe ich jetzt wieder einen Ersatzausweis, aber das Schicksal des Originals würde mich schon interessieren. Im Moment kann ich nicht ausschließen, dass er sich in einem der beiden Briefe befindet, die ich vorher verschickt habe..

Puh nix los grad

Wednesday, October 17th, 2007

Da ja in den Kommentaren lauthals nach einem neuen Blog-Eintrag geschrien wird, kommt der jetzt mal.

So, hier ist er. Toll, oder? Es ist halt grad nicht so viel los, wenigstens mein Chef ist aus dem Urlaub zurück und ich weiß jetzt, was ich mal mache, wenn ich groß bin. Ich werde zum Specialist für das brandneue & super tolle Lotus Quickr, mit dem wir wohl nächstes Jahr fett am Start sind.

Heute habe ich die leckerste Ananas meines Lebens gegessen, natürlich in unserer Weltklasse-Kantine. Dazu gabs Fisch und Spinat und Reis und Erdnuß-Chili-Sauce. Uiuiui, wie interessant.

Gestern habe ich festgestellt, dass mein eines bügelfreies Hemd tatsächlich keiner Bügelung bedarf, um knitterfrei zu sein. Den Rest muss ich wohl heute bügeln. Mal schauen, ob “bügelleicht” auch ein Fünkchen Wahrheit enthält.

Ansonsten muss ich morgen früh wohl mitten in der Nacht (0700) aufstehen, weil ich mich mal hier anmelden will. Danach irgendwann zum Standesamt zum Kirchenaustritt, dann wieder zum Einwohnermeldeamt, um die Lohnsteuerkarte zu ändern. Toll. Übrigens besonderes Feature an Hamburg: Der Spaß mit dem Kirchenaustritt kostet 31,- Euro. Gegenleistung: Ein Blatt Papier. Das einzige Bundesland, das in dieser Hinsicht ebenso vernünftig agiert, ist Bayern.

Ansonsten kann ich wieder mal allen nur die neueste How I Met Your Mother-Folge ans Herz legen (s03e04), die mal wieder Weltklasse war!

Musiktipp des Tages (okay, eigentlich schon der vom Samstag, aber seit dem hab ich es ja nie geschrieben): Kate Nash - “Made of Bricks” - Vermutlich die einzige Frau der Welt, bei der der britische Akzent nicht lame, sondern sogar recht goldig klingt.

Ah doch, noch was: P to the E hatte mit seiner Vermutung unrecht, dass ich spätestens heute wieder rauchen würde. Und das ist auch gut so. Rauchen ist ungefähr das lameste vom lamen! Es ist unglaublich, wie schlecht und unnötig Rauchen tatsächlich ist! Ich ärgere mich über jeden einzelnen Tag, den ich so verschwendet habe. Und nebenbei noch um multiple k euritos, die mich der Spaß gekostet hat. Zum Glück sind hier ab 01.01. auch alle Locations rauchfrei, dann geht mir das elende Raucherpack nicht mehr auf die Nerven!

2 Wochen rum

Monday, October 15th, 2007

Uiuiui, schon zwei Wochen bin ich jetzt hier in Hamburg!

Das bedeutet:

  • 2 Wochen Nichtraucher
  • 2 Wochen fesch
  • 2 Wochen - 1 rosa Hemd
  • (2 Wochen - 2 Tage) overdressed
  • 13 Blog-Einträge
  • 119 Comments

Keep up the good work!

Randnotiz Magic: Am WE noch mal zwei Releases gesweept (4-0, 5-0). Stehe jetzt 24-1-2.

Overdressed!

Friday, October 12th, 2007

Ich brauche mal ein paar Meinungen zu einem Thema, das mich quasi seit day one hier beschäftigt.. Ich habe mich ja vor meinem Umzug erstmal unendlich mit Anzügen, Hemden und Krawatten eingedeckt. Haken: In meiner Abteilung zieht sowas niemand an. Muss man ja auch nicht. Nur ich machs halt gerne.

Aber ich komme mir irgendwie komisch vor, mit Anzug und langem Hemd zwischen Pullis und Poloshirts (u.a. von SAP ;-)). Und irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass ich im Anzug eine gewisse Distanz zu den Kollegen schaffe, was pretty lame ist.

Bisher habe ich immer den Freitag zu meinem persönlichen Casual Friday mit Jeans gemacht, aber ich weiß nicht, was ich in Zukunft kleidungstechnisch machen soll.. Vorschläge?

Musiktipp des Tages: Das Album “Version” von Mark Ronson, der sowieso toll ist. Mit Lily Allen, Amy Winehouse usw. Und dem abgefahrensten “Toxic”-Remix aller Zeiten.

Magic: Heute den ersten LLL-Draft 3-0-1 gespielt, weil der Bauer sich über die Zeit gerettet hat. Gesamtperfomance in HH: 15-1-2

Back to Bed pt. 2

Thursday, October 11th, 2007

So, gestern bin ich bei den komischen Christenboys stehen geblieben, heute geht es weiter mit dem Trip nach Neuss.

Fahrt unspektakulär. Bis auf die Strecke von Düsseldorf nach Neuss. Da habe ich nämlich was gelernt. Von einer frustrierten Friseurin. Die hat nämlich ganz ensetzt ihrer Freundin erzählt, was bei der Arbeit passiert ist. Da musste sie ihrer Chefin nämlich den Vogel zeigen, weil die dumme Kuh doch tatsächlich wollte, dass sie ihre Kundin über ihren Feierabend hinaus fertig fönt. Das Allerletzte. Schließlich kann sie ja “nix dafür, dass der Laden so voll ist, Alter!”. Wieder was über Arbeitskultur gelernt.

Im Düsseldorfer Hbf gibt es auch fast alles, unter anderem so abgefahrene Wassersäulen:

duedohbf

Okay, dann also mit dem Taxi zum Hotel (Holiday Inn Düsseldorf-Neuss), gemütlich eingecheckt und dann ins Zimmer 115… Und das sieht so aus..

h1 h2 h3 h5

… und war ungefähr so groß wie die Wohnung hier in Hamburg. Okay, nicht ganz. Überraschend auch die Küchenzeile im einen Kleiderschrank:

h4

Das ganze war übrigens das Einzelzimmer zum Firmentarif.. Entweder haben sie es verbauert oder es war nix anderes mehr frei.

Leider durfte ich nur eine Nacht drin schlafen, die aber immerhin ziemlich lang. Dann gemütlich das Frühstück reingesnackt, wobei es keine frischen Waffeln gab. Dafür drei verschiedene Sorten Melonen.

Um 11:00 Uhr ging es dann zur Installation der Server-Software. Meine Aufgabe: Zuschauen, dass der externe Mitarbeiter keinen Mist baut. Klingt fair, ist aber auch langweilig. Bisschen was hab ich zwar schon gelernt, aber funktioniert hat halt nichts. Nach sechs Stunden haben wir dann aufgegeben, dafür hab ich dann natürlich auch um vier Minuten den ICE nach Hamburg verpasst. Also nur 56 Minuten warten.

Vorteil: Zug leer. Nach Bochum oder so hatte ich dann ein 6er-Abteil für mich allein und nachdem ich “Die Zeit - Campus” (lame), “Handelsblatt Junge Karriere” (interessant, um zu sehen, dass ich bei Google weniger verdienen würde) und die Wirtschaftswoche (lame) gelesen habe, konnte ich dann gemütlich versuchen zu schlafen.

Neu gelernt: Die Kopfpolster kann man abmontieren! Wer es nachmachen will: An der geraden Seite des Pöbbels einfach ausklinken und ab gehts. Empfehlenswert: Mit einem Kissen die unangenehme Lücke zwischen zwei Sitzen ausgleichen, zwei weitere als Kopfkissen und dann gehts so ab:

schlafen

Irgendwann so 2220 oder so war ich dann in Hamburg und dann kam es: Das grundzufriedene Welcome-Home-Schmunzeln, das erste Mal in Hamburg. Das habe ich immer dann, wenn ich von irgendwo nach Hause komme. Nur dauert es halt eine Weile, bis ich mich irgendwo zu Hause fühle. In Koblenz hatte ich dieses Gefühl auch nach drei Monaten nicht, in Mannheim so ungefähr nach zwei Jahren. Und hier in Hamburg? Nach 10 Tagen! Unfassbar. Da konnte weder die Kotze vorm U-Bahn-Eingang meine Laune nicht trüben, noch die um 30 Sekunden verpasste U-Bahn meine Laune trüben.

So, gleich Waschmaschine ausräumen und evtl. Smokin Aces anschauen. Heute habe ich auch meinen ersten Kasten Bier in Hamburg gekauft. Okay, nur ein 11er-Kasten. Dafür halt Astra. Sau stark. Aber leider nicht das Astra Rotlicht. Schade.